Was macht einen Saugroboter 2026 wirklich kaufenswert oder zu einem sinnvollen Upgrade?

Was macht einen Saugroboter 2026 wirklich kaufenswert oder zu einem sinnvollen Upgrade?

Einen Saugroboter im Jahr 2026 zu kaufen, wirkt gleichzeitig spannend und verwirrend. 

Egal, ob du deinen alten Saugroboter ersetzen möchtest oder zum ersten Mal einen kaufst, es gibt einige Dinge zu beachten: Bodenart, Größe deiner Wohnung, Saugleistung, Akkulaufzeit usw. 

Aber neben diesen offensichtlichen Kriterien sind es die Details, die wirklich den Unterschied zwischen einem Produkt ausmachen, das dich frustriert, und einem, auf das du dich verlassen kannst. 

Der schwierige Teil ist, dass man diese Dinge eigentlich nur versteht, wenn man ständig verschiedene Modelle im Alltag ausprobiert und vergleicht. Genau das machen wir mit den Produkten in unserem Webshop und wir sind einfach schlecht darin, gute Dinge geheim zu halten. 

Wie navigiert ein Saugroboter und erkennt Objekte? 

Ist dir aufgefallen, wie manche der ersten Saugroboter früher gegen alles gefahren sind? Der ganze Reinigungsvorgang wirkte wie ein Spiel aus Versuch und Irrtum in deiner Wohnung und hinterließ Spuren an den Wänden oder kleine Kratzer am Roboter. Und von dem Lärm wollen wir gar nicht erst anfangen … 

Die beste Möglichkeit, das zu vermeiden, war damals, alles vom Boden wegzuräumen, Möbel umzustellen und die Ecken anschließend selbst zu reinigen. 

Zum Glück können wir das hinter uns lassen. 

Die heutigen Top-Modelle nutzen LiDAR-Navigation. Der Roboter sendet winzige Laserimpulse in alle Richtungen aus, misst, wie schnell sie zurückkommen, und erstellt in Echtzeit eine präzise 3D-Karte deiner Wohnung. In Kombination mit Kameras ist die Wahrscheinlichkeit minimal, dass dein Saugroboter gegen ein Stuhlbein fährt oder an einer vergessenen Socke hängen bleibt. 

Die Technologie ist inzwischen so weit fortgeschritten, dass Modelle wie der Roborock Saros Z70 sogar einen Roboterarm besitzen, der verschiedene Gegenstände auf dem Boden erkennen und entscheiden kann, ob sie bewegt werden müssen, wie Flip-Flops, Socken usw. Dadurch wird vorheriges Aufräumen fast komplett überflüssig. Fast, weil er nur Objekte bis 300 g anheben kann. 



Wie gut kommt ein Saugroboter mit langen Haaren zurecht? 

Die Sache, die uns früher am meisten frustriert hat, waren Haare, die sich sowohl in der Seitenbürste als auch in der Hauptbürste verfangen haben. Das klingt erst mal nicht schlimm, bis du siehst, wie dein Saugroboter, der eigentlich den Boden reinigen soll, ein Haarmonster hinter sich herzieht. 

Einige Modelle wie der Xiaomi 5 Pro schneiden die Haare mittlerweile direkt während der Reinigung. Die Klingen sind Teil der Anti-Verhedderungsbürste und beschädigen weder deine Böden noch Möbel. Außerdem wird das Reinigen der Bürste deutlich einfacher, weil du die verfangenen Haare nicht mehr manuell durchschneiden musst, um sie aus Haupt- und Seitenbürsten zu entfernen. 


Braucht man wirklich eine selbstreinigende Dockingstation oder ist das nur Marketing? 

Was wir an Saugrobotern am meisten schätzen, ist die Wischfunktion. Nichts fühlt sich sauberer an als frisch gewischte Böden. Die Hersteller wissen das, deshalb haben inzwischen sogar Einsteigergeräte eine Wischfunktion. 

Die wirklich coolen Funktionen der Mittelklasse- und Premium-Modelle sind die Fähigkeit, verschiedene Arten von Schmutz zu erkennen und entsprechend darauf zu reagieren, besonders praktisch für Haustierbesitzer. Sie wissen zum Beispiel besser, als verschüttete Milch aufzusaugen oder Schlamm vom Frühlingsregen über deinen Teppich zu verteilen. 

Was aber kaum jemand erwähnt: Wischfunktionen bedeuten auch zusätzliche Arbeit für dich. Denn wenn du vergisst, den Wassertank oder die Mop-Pads zu reinigen, erinnert dich der Geruch irgendwann daran (leider sprechen wir aus Erfahrung, bitte nicht urteilen). 

Deshalb lieben wir selbstreinigende Ladestationen. Und sie reinigen nicht nur Wassertank und Staubbehälter, sondern auch die Mop-Pads. Das Einzige, was du tun musst, ist je nach Modell alle paar Monate das Wasser aus der Selbstreinigungsstation zu entfernen. Der ROMO von DJI kommt zum Beispiel bis zu 200 Tage ohne Wartung aus, was ziemlich beeindruckend ist. 

Wie laut ist ein Saugroboter? 

In einem Doppelhaus mit Garten spielt Lärm kaum eine Rolle. In einer Gründerzeitwohnung in Wien oder einer Neubauwohnung in Zürich dagegen schon. Du hast Nachbarn über, unter und neben dir und die Hausordnung wirkt fast so, als wäre sie in Stein gemeißelt. 

Die besten Modelle arbeiten mit weniger als 65 Dezibel, was ungefähr einer normalen Unterhaltung entspricht. Der Roborock Saros Z70 und der DJI ROMO erreichen beide diesen Wert. Der Narwal Freo Z10 hat außerdem eine besonders leise Selbstreinigungsstation, was ebenfalls wichtig ist. 


Eine Funktion, die nicht unbedingt nötig ist, aber trotzdem cool ist 

Als wir unsere Erfahrungen mit Kollegen geteilt haben, konnten wir uns bei diesem Punkt nicht einigen. Manche halten es für absolut unverzichtbar und ein echtes Ausschlusskriterium. Andere nutzen es nie. 

Wir sprechen vom Haustiermodus. 

Der Haustiermodus beinhaltet normalerweise Funktionen wie das Erkennen des Schlafplatzes deines Haustiers, zusätzliche Saugleistung rund um Tierfutter oder Katzenstreu und die Fähigkeit, Unfälle zu umfahren, statt hindurchzufahren. 

Manche Modelle gehen sogar noch weiter und erlauben es dir, den Saugroboter als Haustierkamera zu nutzen. Wenn du also im Büro bist oder für einen Tag verreist, kannst du in der App deinen Saugroboter losschicken, damit er nach deinem Haustier sucht. Natürlich wird er deine Katze nicht sehen, wenn sie friedlich oben auf dem Bücherregal schläft, aber du kannst trotzdem den Futternapf überprüfen oder sehen, wie sie herumläuft. 

Wie gesagt: Entweder ein absolutes Must-have oder die ungenutzteste Funktion überhaupt, je nachdem, wie man es sieht. 



Unsere Empfehlungen (auch in unserem Webshop erhältlich) 

Xiaomi Robot Vacuum 5 Pro 

Der Xiaomi Robot Vacuum 5 Pro kombiniert starke Saugleistung, präzise Navigation, intelligente Hindernisvermeidung und eine selbstreinigende Dockingstation in einem schlanken, minimalistischen Gerät. Sein Smart Radar kann sich tatsächlich im Gerät absenken, damit auch unter niedrigen Möbeln gereinigt werden kann. 

Was wir an diesem Gerät am meisten mögen, ist, wie nahtlos es sich in das Xiaomi-Ökosystem integriert. Wenn du zum Beispiel Xiaomi Luftreiniger hast, kannst du sie mit dem Saugroboter verbinden, sodass sich der Luftreiniger automatisch einschaltet, sobald der Reinigungsvorgang beendet ist. Wie cool ist das denn? 

ROMO S, ROMO A, ROMO P 

Der Hersteller von ROMO ist der weltbekannte Drohnenhersteller DJI. ROMO wurde nach ähnlichen Prinzipien entwickelt und bietet deshalb Navigation auf Drohnenniveau sowie millimetergenaue Objekterkennung. 

Außerdem gibt es coole Features wie eine selbstreinigende Basisstation, Anti-Verhedderungsbürsten und einen Haustiermodus. DJI ist beim Design sogar noch einen Schritt weiter gegangen. Das Modell ROMO A besitzt eine transparente Abdeckung auf dem Roboter, während der ROMO P sowohl einen transparenten Roboter als auch eine transparente Reinigungsstation hat. Es sieht so modern und beeindruckend aus, dass man ihn gar nicht verstecken möchte. 

Roborock Saros Z70 

Das ist vielleicht das interessanteste Modell auf unserer Liste. Er verfügt über alle wichtigen Funktionen: eine selbstreinigende Station, Anti-Verhedderungsbürsten, präzise Objekterkennung, ein AdaptiLift-Fahrwerk zum Überwinden von Türschwellen und dicken Teppichen, starke Saugleistung, Haustiermodus und.... einen mechanischen Arm zum Bewegen von Objekten. 

Dadurch gehört er preislich allerdings auch zur Spitzenklasse. Lohnt sich das also? Wenn du wirklich technikbegeistert bist und gerne die spannendsten Geräte besitzt, könnte er perfekt für dich sein. Wenn das Verschieben von Socken allerdings nicht weit oben auf deiner Prioritätenliste steht, der Roborock Saros 10R ähnliche Funktionen zu einem niedrigeren Preis. 

Narwal Freo Z10 Ultra 

Der Narwal Freo bietet alles, was man von einem High-End-Saugroboter erwartet: LiDAR-Navigation, Sprachsteuerung, fantastische Objekterkennung und eine leise selbstreinigende Ladestation. 

Aber wenn wir nur eine Sache nennen müssten, die wir an diesem beeindruckenden Saugroboter am meisten mögen, dann wäre es die KI-gestützte adaptive Heißwasserreinigung der Mop-Pads. Das System erkennt die Art des Schmutzes auf den Mop-Pads und passt die Wassertemperatur an, um sie möglichst effektiv zu reinigen. Und die Mop-Pads sind tatsächlich dreieckig, sodass wirklich jede Ecke gründlich gereinigt wird.